| Der Umgang mit Datenträgern |
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…was ist überhaupt ein Datenträger? Nun, streng genommen ist jedes stück Papier auf dem Wir oder Andere Informationen hinterlegt haben ein Datenträger. Uns interessieren aber Gott sei dank nur die Folgenden:
die mittlerweile fast jeder, teils auch unbewusst benutzt. „Jeder, unbewusst“? …ja es ist tatsächlich so. Fast jedes moderne Handy arbeitet mit einer so genannten „Mini SD Card“. Auf dieser werden Ihre Fotos, Klingeltöne, Spiele usw. abgespeichert. Falls Sie es noch nicht wussten, sehen Sie doch einmal in Ihre Bedienungsanleitung. Aber bitte, jetzt nicht das Handy zerlegen und die Speicherkarte mit den frisch eingecremten oder feuchten Fingern berühren… Womit wir schon beim Thema wären. Der richtige Umgang mit Datenträgern Bleiben wir doch erst einmal bei der Speicherkarte. Folgende Formate sind üblich: CF (Compact Flash-Card), SM (Smart Media-Card), MMC (Multimedia Card), SD (SecureDigitalCard), xD (xD-Picture-Card). Innerhalb der Gruppen gibt es noch Mini Cards oder versch. Generationen. Allen gemein ist die äußerliche, mehr oder minder unempfindliche Kunststoffhaut mit den meist aus Messinglegierung bestehenden Kontakten. Bitte berühren Sie diese Kontakte „niemals“ mit fettigen, unsauberen oder feuchten Fingern, am besten überhaupt nicht berühren. Kurzschlüsse, Datenverlust und sogar völlige Zerstörung kann die Folge sein. Lassen Sie Ihre Speicherkarten möglichst “nie“ ohne Schutzhülle und auch mit dieser niemals in der Sonne liegen! Das mit der Sonne gilt übrigens für alle Speichermedien und den Werkstoff Kunststoff in allen Variationen. Übrigens, denken Sie nicht, Sie könnten eine Speicherkarte nicht verkehrt herum einlegen. Weit gefehlt, es ist durchaus Möglich, diverse Karten in etlichen Geräten auch ohne große Gewalteinwirkung falsch einzulegen. Achten Sie daher bitte immer auf Einkerbungen der Karte oder Abbildungen auf dem Gerät. ![]() ![]() ![]() ![]() Nun zum Umgang mit unserem unempfindlichsten Speichermedium, dem USB Stick. Tatsächlich kann man kaum etwas falsch machen, wenn Sie ihn nicht gerade mit in die Badewanne nehmen. Er ist recht Robust und Haltbar. Wichtig ist eigentlich nur, er müllt sich im laufe der Zeit voll wie eine Festplatte und sollte daher ab und an vollständig geleert werden. Und Sie sollten Ihren USB Stick nicht mit Passwort schützen. Die aller meisten Probleme resultieren aus diesem Passwordschutz. Und natürlich kann der USB Stick, wie alle USB Stecker, wenn er Fehlerstrom bekommt im Steckkontakt Festbrennen. Dann haben Sie natürlich einen Totalschaden und alle Daten sind verloren. ![]() Floppy Disk’s, unsere steinalten Disketten, 3,5 Zoll oder noch Älter 5,5 Zoll sind naturgemäß sehr empfindliche Speichermedien. Diesem Umstand und der geringen Speicherkapazität geschuldet, sind Floppys fast Ausgestorben. Daher möchte ich hier auch nur am Rande auf die Handhabung eingehen. Die großen, schwabbeligen 5,5“ Disketten sind sehr Empfindlich. Biegen, Feuchtigkeit, Hitzeeinwirkung und natürlich Magnetismus zerstören die Daten unwiederbringlich. Ähnliches gilt auch für die 3,5“ Diskette, jedoch wird diese durch ihre Kunststoff Außenhülle besser gegen Verbiegen geschützt. Bitte lagern Sie Disketten immer in der dazu gehörenden Box oder Schutzhülle und nicht in der nähe von Magneten. Sie kennen die Gefahren von Ihrer EC Karte oder Visa Card. ![]() ![]() ![]() CD und DVD unsere Dauerbrenner, „das“ aktuelle Speichermedium für den vielseitigen Gebrauch. Aber halt, war da nicht das Spiel das nicht mehr läuft oder die CD, die im CD Player nicht mehr eingelesen wird? Da sind wir beim Thema, fast jeder kennt diese Probleme mit CDs oder DVDs. Die Ursachen sind vielschichtig, einerseits ist die „Scheibe“, entgegen mancher Behauptungen, äußerst empfindlich gegen Verkratzen. Andererseits sind CD und DVD, insbesondere DVD-RW, sehr Licht- und Hitzeempfindlich. Diese drei großen Feinde der Scheiben sind leicht verständlich, wenn man ihnen sich mit Logik nähert. Kunststoff, das Hauptmaterial der CD/DVD ist von Haus aus Kratzergefährdet sowie verformbar durch Hitze. Jedes Kunststoffprodukt, ob Folie oder Hartplastik wird durch Hitze (u.A.) hergestellt und abgesehen von ein paar Spezialwerkstoffen härtet der Kunststoff nicht komplett aus. Also Bitte, niemals CD oder DVD ohne Hülle herumliegen lassen oder Frisbee damit spielen. Es gibt sehr preiswerte Papierhüllen im Handel, diese kosten nur wenige Cent und schützen allemal gegen Kratzer und Lichteinwirkung. Womit wir zum Licht kommen, die zwischen den Kunststofflagen eingelagerten Spezialfolien sind sehr Lichtempfindlich. Diese Schichten speichern letztlich die Daten, und zwar plump ausgedrückt durch Lichteinwirkung. Daher ist es nur Logisch, das erneute „Belichtung“ zu Datenverlusten führen kann. ![]() Und nun kommt es, der „Datenträger“ schlechthin, die Festplatte in unserem Rechner. Hier ist nun fast alles abgespeichert, was uns wichtig ist. Ein Verlust dieser Daten währe eine Katastrophe, in Firmennetzwerken kann er den Ruin des Unternehmens bedeuten. Und seit einiger Zeit wird es immer populärer Datensicherungen (es macht doch jeder eine Datensicherung, oder?), auf externen Festplatten zu speichern. Ist die Festplatte ein sicherer Datenspeicher? Ja, ganz eindeutig ist die Festplatte das sicherste Speichermedium, das wir kennen. Wir sollten allerdings ein paar Dinge beachten um uns vor Datenverlust zu schützen. Zum Thema Datensicherung habe ich einen separaten Artikel veröffentlicht, deshalb möchte ich hier den Umgang mit Festplatten ansprechen. Festplatten speichern Ihre Daten auf Scheiben, sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite. Durch das Schichten von mehreren Scheiben erhalten wir inzwischen enorme Kapazitäten an Speicherplatz. Geschrieben und Gelesen werden die Daten durch so genannte Schreib/Leseköpfe, die an Armen zwischen den Scheiben angebracht sind. Dies ist „keine“ berührungslose Geschichte! Daher reagieren Festplatten sehr empfindlich auf abruptes Anhalten bzw. Starten. Zum Beispiel bei einem Stromausfall ärgern wir uns immer über verlorene Daten aus dem Arbeitsspeicher, jedoch kaum ein User denkt über die arme Festplatte nach. Diese wird aus einer Geschwindigkeit von ca. 7000 Umdrehungen auf null katapultiert, die Schreib/Leseköpfe bleiben in ihrer momentanen Stellung und die Scheiben laufen aus. Durch die enorme Schwungmasse der Scheiben dauert dies aber eine geraume Zeit. Erst nach Ablauf dieser Zeit, ca. 5 Minuten im Mittel, dürfen Sie den Strom wieder einschalten bzw. den Rechner neu hochfahren. Ansonsten riskieren Sie einen so genannten Headcrash, das ruckartige Aufschlagen der Schreib/Leseköpfe auf den Scheiben. In gar nicht so wenig Fällen führt dies zum Totalverlust der Festplatte, oftmals lassen sich zumindest ein Großteil der Daten wieder herstellen. Das ist die gute Nachricht, die Schlechte dagegen ist, für viele User kostet es enorm viel Geld. Daher denken Sie immer daran, bei Stromausfall lieber einige Minuten warten bevor Sie den Rechner neu starten, externe Festplatten nicht Schütteln, Stoßen oder Fallen lassen und nicht wechselweise Ein und Ausschalten. Immer der Festplatte Zeit zum Beruhigen geben. ![]() ![]() ![]() |